Wir schreiben heute im Alltag weniger mit der Hand als früher. Nicht, weil wir es nicht mehr könnten, sondern weil es im Alltag selten notwendig ist.
Nachrichten werden getippt, Notizen gespeichert, Unterschriften digital ersetzt. Handschrift ist kein selbstverständliches Werkzeug mehr.
Dabei ist Handschrift mehr als ein Mittel zur Übertragung von Information. Sie ist eine Geste. Eine Spur zwischen Denken und Körper.
Jeder Strich trägt Tempo, Druck, Gewohnheit und Unsicherheit in sich. Auch dann, wenn wir ihr selbst kaum Beachtung schenken.